Allgemein

Positiv denken und gelassener werden

positiv denken

Gutes Neues ihr Lieben! 🙂

Zum Start ins neue Jahr möchte ich mit Euch ein paar positive Gedanken von mir teilen. Vor einigen Wochen habe ich auf Andreas Blog einen Post gelesen, der mich zum Nachdenken angeregt hat. Es ging um das Thema, wie sehr wir Menschen uns über Kleinigkeiten aufregen – bzw. auch wie stark wir uns oft mit einer negativen Situation in unserem Leben auseinander setzen. Stecken wir nicht viel zu viel unnötige Energie in Nichtigkeiten, anstatt uns auf die positiven Dinge zu fokussieren? Andrea erklärte in ihrem Blogartikel über einen interessanten Denkansatz, den ich nun schon eine Weile versuche zu befolgen. Einen Weg, der einen dazu bringt mit Dingen gelassener umzugehen…

Es geht darum, alles als großes Ganzes zu betrachten. „See the big picture!“ sozusagen.

Man muss sich vorstellen, wie sehr einen das aktuelle Problem noch in ein paar Jahren tangieren wird. Die nicht bestandene Prüfung, der Fleck auf dem aktuellen Lieblingspulli oder sogar eine zu Bruch gegangene Beziehung….Was davon wird einen in 5 Jahren noch stark im Leben beeinträchtigen, wütend oder wirklich traurig machen? Manches berührt einen vielleicht noch ab und zu, an anderes denkt man noch täglich, aber das meiste wird in wenigen Monaten sogar schon vergessen sein…

Der Mensch ist ein Camälion. Er kann sich an extreme Situationen anpassen, mit vielem lernen umzugehen. Das gute, alte Sprichwort „Die Zeit heilt alle Wunden“ klingt zwar immer abgedroschen und in Situationen, in denen man es gesagt bekommt, kann man es so gar nicht gebrauchen, aber ein Fünkchen Wahrheit steckt doch dahinter.

Als ich Andreas Post gelesen habe, musste ich an eine Situation vor ein paar Monaten denken, in der ich mich extrem aufgeregt habe. Mir wurde mein nur 5 Monate altes Fahrrad geklaut. Abgeschlossen, aus dem Hausinnenhof. Damals habe ich unendlich geflucht: „Wie kann man denn nur so dreist sein? Welch riesiges […] tut sowas?“. Wie eine Irre bin ich an diesem Tag durch die Stadt gelaufen, in der Hoffnung, dass es nur irgendein besoffener Depp mitgenommen und irgendwo wieder stehen hat lassen.

Wie ist die Situation nun 6 Monate später? Ich habe mir wieder ein neues Fahrrad gekauft. Ich habe akzeptiert, dass ich ein Rad benötige und die Situation nicht ändern kann. Da ich nun schon einige Monate vollzeit arbeite, ist es zwar immer noch ärgerlich, aber ich kann es mir leisten. Eigentlich sollte ich sogar dankbar sein nie zuvor etwas gestohlen bekommen zu haben. Im Studium oder in der Schulzeit musste ich noch jeden Cent zwei mal umdrehen und ein Verlust einer meiner Sachen wäre ein richtiges Drama gewesen. Dazu gelernt habe ich außerdem auch etwas: Schließe niemals dein Fahrrad mit einem dünnen Billigschloss ab!

 

Wie gelassen seid ihr? Habt ihr Tricks wie man bei großen und kleinen Problemen positiv bleiben kann?

2 Comments

  • Reply
    Saskia
    2. Januar 2017 at 20:13

    Ich wünsche dir auch ein frohes neues Jahr. Ich finde das mit dem „gelassen sein“ ganz gut, aber über manche Dinge darf man sich (zumindest kurz) aufregen, finde ich. Mir ist vor Weihnachten einmal wieder jemand ins Auto gefahren und ich habe jetzt die Rennerei auch wenn ich nicht auf den Schaden sitzen bleibe (das gab es leider auch schon). Kurz aufgeregt, aber dann ist auch gut. Das finde ich schon sehr gelassen, oder?

    • Bluemchenable
      Reply
      Bluemchenable
      3. Januar 2017 at 21:35

      Danke! 🙂
      Ja, das klingt doch ganz vernünftig 😉 Ich wollte mit dem Text nur mal zum Nachdenken anregen, dass man sich nicht zu viel über Kleinigkeiten aufzuregen soll und wie man bei negativen Ereignissen positive Gedanken bekommen kann. Ich schaffe das auch nicht immer, aber finde diesen Denkansatz trotzdem sehr schön! 🙂

    Leave a Reply